Dachshundclub Nordbayern e.V. - Sektion Coburg

SchwhK, SchwhK/F, WaT und JBN im Revier Wildpark bei Rödental am 8.9.2018 PDF Drucken E-Mail

Wie fängt ein erfolgreicher Prüfungssamstag eigentlich an? ..am besten mit einem guten Frühstück! …also schnell noch ab zum Bäcker! …denn frische Brötchen gehören dazu.

Beim Bäckermeister steht die Kundschaft dann schon auf der Außentreppe an… - bingo! ..das kann knapp werden! Hat dann aber doch noch geklappt – wir waren zwar die Letzten, die am Treffpunkt angekommen sind – waren aber trotzdem noch vor der Zeit – und zumindest Petrus meinte es offensichtlich gut mit uns – es kündigte sich ein strahlender Spätsommertag an!

 

Die Gespanne samt Richtertross machten sich sodann in Kolonnenfahrt auf den Weg ins Zielgebiet. Wenig später wurden dann auch schon die Unterlagen überprüft, die Chip-Nummern gecheckt und die Startnummern verlost. Wir haben die Nummer 3 gezogen – also genau in der Mitte bei 6 Gespannen, die an diesem Tag angetreten sind.


Startnummer 1 war ablaufbedingt eine Fährtenschuhfährte:

Bericht Sebastian Egermeier / SchwK/F

Nach kurzer Begrüßung und Vorstellung des Richterteam Burkard von und zu Heßberg, Dr. Walter Förtsch und Corina Ebner fuhren wir zur ersten Fährte. Nach kurzer Einweisung des Richterobmanns ging es dann endlich los. Leider stieg die Nervosität in mir so stark an, dass ich meinen Dackel auf einer Verleitfährte vermutete und ihn zu Unrecht korrigierte. Damit hatte ich es geschafft meinen Dackel genauso nervös bzw. verunsichert zu machen wie ich es war. Irgendwie kämpften wir uns trotzdem mehr oder weniger erfolgreich bis zum Stück, und waren am Ende froh es geschafft zu haben.

– danach ging´s mit regulären Schweißfährten weiter. Die Wartezeit an der Waldhütte wurde durch ein bereitgestelltes, opulentes Frühstücksbuffet sowie kurzweilige Gespräche der wartenden und merklich angespannten Probanden verkürzt.

Am späten Vormittag wurden wir dann abgeholt und zu unserer Startposition gebracht. Wir mussten noch etwas warten, da die Startnummer 2 noch auf der Fährte unterwegs war und das Richtergremium auch erst noch zu uns stoßen sollte. Als alle eingetroffen waren, ging´s dann recht flugs – Einweisung in die Situation - nach Prüfung des Anschusses hat Jonas seinem Seppi (Hubertus vom Oberstenvelt) die Schweißhalsung angelegt, ihn Witterung aufnehmen lassen und schon ging´s dahin. Sehr zügig – aber dennoch spurtreu hat er die Fährte abgearbeitet – 3 Wundbetten konnten vermeldet werden – und auch am Stück ließ er sich brav ablegen. Offensichtlich waren wir unerwartet schnell unterwegs gewesen, denn der Prüfungsleiter, Herr Prof. Härtel, kam grad noch rechtzeitig mit uns beim Stück an, um es zu verblasen.

Der erste Teil war also gefühlt schon mal recht gut gelaufen – und nachdem auch die Startnummer 4 die Fährte absolviert hatte, ging´s erst mal in die Mittagspause. Zu unserer Überraschung war auch hier bestens für das leibliche Wohl vorgesorgt! Hier schon mal ein dickes Lob und einen herzlichen Dank an die Organisatoren für die vorbildliche Bewirtung!

Nachdem die Startnummern 4 und 5 ihre Fährtenarbeit abgelegt hatten stand dann für einige Gespanne noch der Nachweis der jagdlichen Brauchbarkeit an. Dieser Prüfungsteil konnte dann relativ unspektakulär durchlaufen werden. Danach ging´s wieder zum Waldhaus zur Auswertung der Prüfungsergebnisse.

Die Gespanne warteten derweil draußen… - und die Anspannung war nicht zu übersehen. Endlich kamen die Richter dann wieder raus und der Richterobmann, Herr von Heßberg verkündete die Ergebnisse.

Mein Sohn Jonas als Erstlingsführer konnte mit unserem Seppi dann auch noch den Tagessieg erringen -…das hatte ich nach unseren morgendlichen Startverzögerungen schon nicht mehr zu hoffen gewagt!

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an das wirklich faire Richtergespann, an die fleißigen Hände, die für die angenehme Atmosphäre gesorgt haben und „last but not least“ an die Fährtenlegerin für sehr gute Vorbereitung.

Da ich nun doch schon einige Jahre dem Waidwerk nachgehe und in der Zeit auch schon mehrere Hunde geführt hatte, musste ich bei unserem ersten Dackel erkennen, dass diese Hunde tatsächlich anders sind, als ich es von anderen Rassen bislang erlebt hatte. Seppi war unser erster Hund, der sich nach seinem Einzug bei uns seinen Führer selbst ausgesucht hat, was auch für mich der Grund war, jetzt die Dokumentenlage den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen: noch am Prüfungstag abends habe ich Jonas seinen Seppi formell übereignet – auch, weil ich mir sehr sicher bin, dass sich da ein sehr gutes Team gefunden hat.

Martin Mainardy

Ergebnis: SchwhK/F:

Neo vom Grenzeck, rauhh., 75 Punkte, 2. Preis, BF: Sebastian Egermeier, Hildburghausen


SchwhK:

Ingo vom Haidwang, rauhh., 82 Punkte, 2. Preis, BF: Robert Odorfer, Heideck

Dixi vom Schloßhof, rauhh., 92 Punkte, 1. Preis, WaT 19 P., JBN,ZBF: Thomas Bächmann, Aufseß

 

 

Adele vom Eggerbach FCI, rauhh., 100 Punkte,1. Preis, JBN, BF: Willi Hähnle, Ittlingen

Anton von Hoffmannshausen, rauhh., 100 Punkte, 1. Preis, JBN, WaT 32 Punkte, BF: Philipp Frank, Stadtlauringen

Tagessieger Hubertus vom Oberstenvelt, kurzh., 100 Punkte, 1. Preis, JBN, WaT 32 Punkte, F: Jonas Mainardy, Stockheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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